Die vier Handbremsen, die dich unsichtbar halten

Du hast dir vorgenommen, öfter zu posten. Dann kam eine volle Woche dazwischen, und du hast es wieder gelassen. Das kennst du vermutlich nicht zum ersten Mal.

Die meisten erklären sich das mit fehlender Zeit. Zeit ist aber selten der eigentliche Grund. Vier Handbremsen sind es meistens, und sie ziehen leiser, als man denkt.

Die erste Handbremse ist die Angst vor Sichtbarkeit.

Du postest etwas und wartest danach zwei Stunden lang darauf, dass jemand einen dummen Kommentar schreibt. Diese Angst hat wenig mit deiner fachlichen Qualität zu tun. Sie sitzt in einem alten Glaubenssatz: Wer sich zeigt, macht sich angreifbar.

Beim Verkaufen zieht die zweite Handbremse.

Du erklärst am Telefon zwanzig Minuten lang, was du machst, und legst danach auf, ohne einen Termin vereinbart zu haben. Nicht, weil du es nicht könntest, sondern weil ein Teil von dir Verkaufen für unseriös hält.

Selbstzweifel sind die dritte Handbremse,

und sie schleichen sich leise ein. Du vergleichst deinen eigenen Auftritt mit dem von Kolleginnen, die schon zehn Jahre dabei sind, und fühlst dich danach kleiner als vorher.

Die vierte Handbremse ist dein Umfeld.

Die fünf Menschen, mit denen du am meisten zu tun hast, prägen deine Grundstimmung mehr, als dir bewusst ist. Wenn im Stall alle über Hufe reden und niemand über Positionierung, bleibt das Thema in deinem Kopf klein.

Genau das ist einer der Bausteine meiner Challenge, die am 7. September startet. Die Anmeldung ist ab sofort offen:
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