Wenn mir vor 25 Jahren jemand erzählt hätte, dass ich einmal Pferdetherapeutin sein und andere Pferdetherapeutinnen beim Aufbau ihres Business begleiten würde, hätte ich das wahrscheinlich für eine ziemlich ungewöhnliche Idee gehalten.
Damals habe ich als Art-Direktorin in großen Hamburger Werbeagenturen gearbeitet. Mein Berufsleben hatte mit Pferdetherapie zunächst wenig zu tun. Und doch habe ich aus dieser Zeit vieles mitgenommen, was mich heute noch begleitet: den Blick auf Menschen und ihre Bedürfnisse, die Fähigkeit, Dinge auf den Punkt zu bringen und vor allem die Erfahrung, dass eine gute Idee allein noch kein erfolgreiches Konzept macht.
Irgendwann hat sich mein eigener Weg verändert.
Als alleinerziehende Mutter habe ich meine Praxis für Pferdetherapie aufgebaut und mir damit Schritt für Schritt eine berufliche Existenz geschaffen.
Das war kein geradliniger Weg und schon gar keiner, bei dem von Anfang an feststand, wo ich einmal landen würde.
Heute arbeite ich seit 17 Jahren als Pferdetherapeutin und begleite inzwischen auch Frauen, die an einem ganz ähnlichen Punkt stehen, an dem ich selbst einmal war. Sie haben Wissen, Erfahrung und eine echte Leidenschaft für ihre Arbeit. Und trotzdem ist es häufig erstaunlich schwierig, daraus ein Business zu machen, von dem sie tatsächlich gut leben können.
Genau darüber habe ich im Podcast „Zügellos erfolgreich“ gesprochen.
Das Gespräch mit Tanja Gruber war für mich auch deshalb spannend, weil wir nicht nur über mein heutiges Business gesprochen haben. Es ging um meinen eigenen Weg, um die Frage, was Erfolg für mich eigentlich bedeutet und darum, was ich in all den Jahren bei Pferdetherapeutinnen beobachtet habe.
Denn je länger ich mit Therapeutinnen arbeite, desto überzeugter bin ich davon, dass fachliches Können nur ein Teil dessen ist, was eine erfolgreiche Praxis ausmacht.
Viele Frauen haben unglaublich viel in ihre fachliche Entwicklung investiert.
Sie besuchen Fortbildungen, sammeln Erfahrungen und erweitern ihr Wissen immer weiter. Gleichzeitig bleiben Fragen offen, die in den meisten therapeutischen Ausbildungen kaum eine Rolle spielen.
Was ist eigentlich das Angebot, mit dem ich nach außen gehe?
Wie finde ich die Menschen, die genau meine Arbeit brauchen?
Was darf meine Arbeit kosten?
Wie soll meine Praxis wachsen, ohne dass ich irgendwann nur noch arbeite?
Und wie treffe ich unternehmerische Entscheidungen, wenn ich mich bisher vor allem als Therapeutin verstanden habe?
Die Antworten auf diese Fragen löse ich mit meinen Kundinnen ganz individuell.
Vielleicht auch deshalb, weil ich selbst erlebt habe, wie viel sich verändert, wenn aus einer Tätigkeit ein wirklich eigenes Business wird.
Im Podcast sprechen wir deshalb auch darüber, was Erfolg für mich bedeutet.
Und meine Antwort darauf hat sich im Laufe der Jahre verändert.
Heute geht es mir längst nicht mehr darum, irgendeine Vorstellung davon zu erfüllen, wie ein erfolgreiches Business aussehen sollte. Ich möchte Frauen dabei unterstützen, ihr eigenes Business klarer zu sehen und es so aufzubauen, dass es zu ihrem Leben und zu ihren Vorstellungen von guter Arbeit passt.
Meine Vision dahinter ist ziemlich groß.
Ich möchte die Pferdewelt jeden Tag ein kleines Stück besser machen. Dafür brauchen wir aus meiner Sicht eine neue Generation von Pferdetherapeutinnen: Frauen, die fachlich kompetent sind, innerlich stabil bleiben und wirtschaftlich erfolgreich arbeiten können.
Wie ich selbst von der Werbeagentur in die Pferdetherapie gekommen bin und warum ich heute genau diese Frauen begleite, erzähle ich im Podcast „Zügellos erfolgreich“.
Wenn dich mein Weg interessiert oder du selbst gerade an dem Punkt stehst, an dem aus deiner therapeutischen Arbeit ein tragfähiges Business werden soll, hör gern einmal hinein.
